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Kuredu Resort & Spa – Malediven

Kuredu zählt mit seiner Größe von 1.500 x 300 Metern zu den größeren Inseln der Malediven und liegt ca. 150 km nördlich der Hauptstadt Male im Lhaviyani-Atoll.

Wir hatten uns diesen lang gehegten Wunsch, vom 07. Oktober 2015 bis zum 23. Oktober 2015 erfüllt.

Die Anreise:

Die Malediven werden von vielen Namhaften Fluglinien angesteuert. In den meisten Fällen muss man mit mindestens einem Zwischenstopp planen. Hierbei ist es empfehlenswert das dieser mindestens 1,5 Stunden dauert, da das Gepäck dabei ebenfalls umgeladen wird. Wir sind mit Air Lankan der Fluggesellschaft Sri Lankas geflogen. Ich kann diese uneingeschränkt empfehlen! Die Maschine machte einen sehr guten Eindruck, das Entertainmentsystem funktionierte einwandfrei, was bei Flugzeiten von mehr als 10 Stunden nicht zu verachten ist und es gab 2 warme Mahlzeiten sowie ausreichend zu Trinken. Auch Alkoholische Getränke waren ohne Aufpreis erhältlich. Der Zwischenstopp in Colombo war unproblematisch, da das Abflug Gate in unmittelbarer Nähe lag. Der Flughafen Colombo ist nebenbei gesagt nicht sonderlich schön so dass einem schnellen Weiterflug nichts entgegen spricht. 1 1/2 Stunden später setzte das Flugzeug auf dem Internationalen Airport Male auf. Von der deutsch sprachigen Reiseleitung in Empfang genommen, ging es zügig zur Kuredu Lounge im Abflugterminal der Wasserflugzeuge. Ich Fliege gerne, aber vor dem Flug mit dem Wasserflugzeug hatte ich doch düse. Vollkommen unbegründet! Der 45 minütige Flug war ein Traum!

Die Insel:

Nach der Ankunft wurden wir am Landungssteg vom Chef höchst persönlich willkommen geheißen. Anschließend ging es zum Empfang in die Akiri Bar. Hier werden Ankommende Besucher mit einem Trommel und Gesangs Ständchen Insel typisch begrüßt. Kuredu ist eine Barfuß Insel und das sollte man wörtlich nehmen. Der Sand ist wie Puderzucker und wird von den Angestellten täglich gereinigt. Die gesamte Insel macht einen sehr guten Eindruck. Hier wird alles dafür getan, dass sich der Besucher zu 110 Prozent wohl fühlt. Wir hatten eine Jacuzzi Beach Villa die zum Sangu Resort gehörte. Die Speisen werden im Sangu Restorant eingenommen.

Das Meer:

Bei den Wassertemperaturen von Ganzjährig 28 Grad Celsius hatte ich mich schon sehr auf die Maledivische Unterwasserwelt gefreut. Leider sollte man Werbebotschaften Namhafter Actioncam Herstellern nicht immer blind vertrauen. So sollte meine, erst kurz vorm Urlaub gekaufte Kamera, bis 60 Meter tiefe Wasserdicht sein. Leider wusste die Kamera das nicht und so hat Sie bereits am ersten Tag beim Planschen im Flachwasser mehr Wasser rein als raus gelassen. Die Folge ein kapitaler Kurzschluss und keine Unterwasserbilder vom Traumurlaub. So konnte ich weder die berühmten Kuredu Schildkröten, kapitale Papageienfische noch meine persönliche schreck Minute, einen großen Barrakuda ablichten. Mitunter war die Unterwasser Welt schon sehr skurril. Während der ein oder andere beim Anblick eines Schwarzspitzenriffhaies lieber das Wasser verließ, bin ich hoch erfreut hin geschwommen. Der einzige Fisch um den man aber definitiv einen großen Bogen machen sollte ist der Titandrücker. Die Jungs sind echt auf Krawall gebürstet!

Wenn man auf die Malediven geflogen ist um die farbenprächtigen Korallenriffe zu sehen, die noch heute in vielen Katalogen gezeigt werden, ist man leider zu spät gekommen. Seit El Niño 1998 sind fast alle Korallenriffe abgestorben und die großen Fischschwärme verschwunden. Es gibt noch vereinzelt kleinere fast intakte Riffe wie vor Komondo aber der Rest sieht traurig aus.

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hier findet Ihr die Homepage von Kuredu

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